Mit Lichtgeschwindigkeit nach Alpha Centauri

Alpha Centauri ist ~4,2 Lichtjahre von uns entfernt. Das ist schon eine Hausnummer. Unser Nachbar Sonnensystem und doch so fern – zumindestens aus heutiger Sicht.

Selbst das Licht benötigt 4,2 Lichtjahre nach Alpha Centauri. Also 99,99% Lichtgeschwindigkeit.

Aber wie groß ist die Entfernung wirklich, verglichen mit anderen Entfernungen?

Erfahre mehr auf meinem Youtube Kanal.

In unserem Kanal erfährst du mehr über den Weltraum oder in diesem Blog. So und nun weiter im Text.

Was ist ein Lichtjahr?

Aber mal langsam. Ein Lichtjahr sind ca. 9,5 Billionen Kilometer. Das ist eine Zahl mit 13 Zahlen. Erst hier merkt man, wie groß das Universum wirklich ist.

Mit konventionellen Antrieben dauert es bis nach Alpha Centauri mehrere zehntausende Jahre. Erst mit 25% der Lichtgeschwindigkeit kommen wir auf ca. 14-16 Jahre. Zumindestens, wenn die Zeitdilatation miteinberechnet wird (Zeitdehnung). Die soll heute aber nicht unser Thema sein bzw. ist erst mal zu vernachlässigen

Erst mit 25% Lichtgeschwindigkeit ist es für Sonden oder Astronauten machbar.

Ob es technisch oder bilogisch körperlich möglich ist, sei wohl erst mal dahingestellt. Für Sonden wird es jedoch bestimmt bald möglich sein. Das Konzept heißt „Lasersegel“.

Mit Laser schneller werden

Laser schießen auf kleine Mini-Sonden, die mit Segeln ausgestattet sind. Sie werden sich dann so auf ca. 1/4 Lichtgeschwindigkeit beschleunigen

Lasst uns erst das Sonnensystem untersuchen.

So sehr es auch alle interessiert, so schwer wäre die Enttäuschung, wenn wir nur öde Gesteinsfotos bekommen würden. Also lasst uns doch erst unser Sonnensystem gänzlich verstehen.

In diesem Sinne, wünsche ich Euch einen schönen Tag auf der Erde und bis zum nächsten Blog-Eintrag.

Der Lavaplanet

Ferne Planeten. Alienwelten. Damit beschäftige ich mich sehr oft. Auch auf meinem Youtube Channel, schau doch mal vorbei. Aber nun zurück zum Thema. Der Lavaplanet. Ein mehrere tausend Grad heißer Planet. Voller heißer Lava. Nichts als Gestein, fließender Lava, wie ein Fluss und meterhohe Lavafontänen.

Wie kann man sich einen solchen Planeten vorstellen?

Ja, es ist schwierig sich diesen vorzustellen. Es ist dort so heiß wie in einem Verbrennungsofen, heißer als im Benzinmotor. Gleichwohl wäre die Landschaft spektakulär. Denn es ist das Gegenteil von einem Wasserplaneten. Anstatt Flüsse voll Wasser, gibt es hier Flüsse voll heißer Flüssigkeit.

Lava besteht aus Silizium, Aluminium, Kalium und vieles mehr. Vereinfacht gesagt: Aus flüssigem Gestein!

Wenn du draußen Steine siehst, dann sind sie extrem hart. Diese Steine können schmelzen und nennen sich dann Lava.

Diese harten Dinger können schmelzen, unglaublich. Der ganze Planet ist voll davon. Abgekühlt wäre es ein trostloser krustiger Gesteinsplanet mit ein bischen Wasserstoff, wenn es nicht durch die fehlende Atmosphäre schon verschwunden ist.

Die Hitze einer Sonne (Stern), trägt zur Hitze eines Planeten bei.

Aber zurück zu unserer heißen Kugel.

Die Erde war früher auch ein Lavaplanet

Man mag es kaum glauben, aber die Erde war auch so heiß. So feindlich, ohne Leben. Flüsse voller flüssigen Gestein. Blubbernd, tosende Vulkane, verschwommene, schimmernde Luft.

In unserer Galaxie (Milchstrasse) gibt es bestimmt Millionen solcher Lavaplaneten.

Und doch ist jeder Planet einzigartig. Das ist das faszinierende. Jeder Planet ist anders – es gibt keine Kopie.

Trotzdem hat sich auf der Erde das Leben gebildet. D.h. ein Lavaplanet, muss nicht dauerhaft feindlich sein. Wer weiss, vielleicht gab es sogar schon Bakterien (Einzeller = Vorstufe von Leben), die der Hitze trotzen konnten.

Es könnte auf der Feuererde damals, schon Bakterien gegeben haben.

Tosendes Feuer.

Wissenschaftler glauben allerdings, das Eis-Asteroiden Wasser und somit Leben auf die Erde gebracht haben. Natürlich, nachdem sich die Erde nach und nach abgekühlt hatte.

Was ist nun so besonders an einem feurigen Planeten?

Es zeigt, dass Planeten viele Stadien haben. Genauso wie Sterne. Sie leben millionen oder milliarden von Jahren und entwickeln bzw. verändern sich. Ein Lavaplanet kann wie alle Planeten auf seine Art schön sein. Die Felsstrukturen, die verschieden Farben und die einzigartigen Geräusche. Manche werden irgendwann Leben gebären und manch andere, immer dazu verdammt sein heiß zu sein.

Merkur ist der heißeste Planet in unserem Sonnensystem.

Wobei der Merkur gar nicht mal so heiß ist. Gerade mal maximal 430°+ sollen es auf der Oberfläche sein und Lava gibt es anscheinend auch nicht. Doch wer weiß, vielleicht schafft es doch eines Tages eine Sonde zu diesem kleinen Planeten. Auf Grund der Nähe zur Sonne bzw. der ungünstigen Lage wird dies wohl noch sehr lange dauern.

Wenn du mehr über fremde Planeten bzw. Alienplaneten wissen willst, besuche meinen Youtube Channel. Hier möchte ich euch zeigen, wie diese Welten aussehen könnten.

Werden wir jemals ferne Planeten besuchen können?

Dies ist eine Frage, welche extrem spekulative Antworten zu erwarten hat. In unserem Sonmensystem können wir diese Frage mit Sicherheit mit „Ja“ beantworten. SpaceX mit Elon Musk, nimmt hier einiges auf sich, um etwa den Mars in ferner Zukunft zu kolonialisieren. Die Prognose ist gut das wir das auch bald, in einigen Jahren bereits schaffen könnten.

Flug zum Mars mit einem modernen Raumschiff (fiktiv)

Aber was ist mit Planeten, welche weit außerhalb unseres bekannten Sonnensystems liegen? Ist es denn überhaupt wichtig? Sollten wir uns nicht lieber um unsere geliebte Erde kümmern?

Alien Signale von Alpha Centauri? (Video)

Natürlich ist es erst mal wichtiger, dass wir uns um das Hier und Jetzt kümmern. Viele denken sich auch „Was interessiert mich das? Ich werde nie auf andere Planeten reisen wollen/können.“ Das ist natürlich völlig nachvollziehbar.

Es befriedigt schon, Dinge einfach zu sehen, als physikalisch vor Ort zu sein!

Erstmal denke ich, ist nicht unbedingt notwendig auf andere Planeten zu reisen. Zumindestens solange es nicht zwingend durch äußere Einflüsse notwendig ist. Es reicht schon Bilder und Informationen von anderen Planeten zu sehen, Neugier steckt auch in der Natur des Menschen. Zu sehen, was es sonst noch so gibt. Es ist wie bei einer Tierdoku, wir schauen uns seltene Tiere von der Erde an, weil es uns interessiert. Jedoch nur einen Bruchteil kriegen wir vor unser Gesicht.

Das James Webb Teleskop wird uns dabei helfen

Die ganzen Sonden und Rover von fernen Planeten sind deshalb für die meißten unglaublich interessant. Bilder vom Mars, Jupiter, Saturn, Pluto und so weiter. Es reicht schon „Objekte“ zu sehen.

Das James Webb Teleskop, Nachfolger von Hubble, wird einschlagen wie eine Bombe.

Mit dem Teleskop James Webb, dass 2021 starten soll, werden wir noch viel mehr sehen können. Planeten die weit ausserhalb unseres Sonnensystems liegen. Es wird wohl noch tausende Jahre dauern bis wir es schaffen, zum nächsten Sonnensystems zu gelangen wie etwa Alpha Centauri, aber das wäre auch gar nicht schlimm. Denn solange die Erde gesund ist und es neue Bilder von Teleskopen gibt, werden wir wie in einer Tierdoku, immer wieder etwas zu entdecken haben.

In meinem Youtube Channel besuche ich ferne Planeten, ob real oder fiktiv, gerne kannst du ihn besuchen. Planeten sind der Dreh- und Angelpunkt jeglichen lenens. Mit meinen Videos möchte ich euch eine kleine Vorstellung davon geben – auch wenn es nur einen Bruchteil von dem abbildet, was das Universum zu bieten hat.

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