Mit Lichtgeschwindigkeit nach Alpha Centauri

Alpha Centauri ist ~4,2 Lichtjahre von uns entfernt. Das ist schon eine Hausnummer. Unser Nachbar Sonnensystem und doch so fern – zumindestens aus heutiger Sicht.

Selbst das Licht benötigt 4,2 Lichtjahre nach Alpha Centauri. Also 99,99% Lichtgeschwindigkeit.

Aber wie groß ist die Entfernung wirklich, verglichen mit anderen Entfernungen?

Erfahre mehr auf meinem Youtube Kanal.

In unserem Kanal erfährst du mehr über den Weltraum oder in diesem Blog. So und nun weiter im Text.

Was ist ein Lichtjahr?

Aber mal langsam. Ein Lichtjahr sind ca. 9,5 Billionen Kilometer. Das ist eine Zahl mit 13 Zahlen. Erst hier merkt man, wie groß das Universum wirklich ist.

Mit konventionellen Antrieben dauert es bis nach Alpha Centauri mehrere zehntausende Jahre. Erst mit 25% der Lichtgeschwindigkeit kommen wir auf ca. 14-16 Jahre. Zumindestens, wenn die Zeitdilatation miteinberechnet wird (Zeitdehnung). Die soll heute aber nicht unser Thema sein bzw. ist erst mal zu vernachlässigen

Erst mit 25% Lichtgeschwindigkeit ist es für Sonden oder Astronauten machbar.

Ob es technisch oder bilogisch körperlich möglich ist, sei wohl erst mal dahingestellt. Für Sonden wird es jedoch bestimmt bald möglich sein. Das Konzept heißt „Lasersegel“.

Mit Laser schneller werden

Laser schießen auf kleine Mini-Sonden, die mit Segeln ausgestattet sind. Sie werden sich dann so auf ca. 1/4 Lichtgeschwindigkeit beschleunigen

Lasst uns erst das Sonnensystem untersuchen.

So sehr es auch alle interessiert, so schwer wäre die Enttäuschung, wenn wir nur öde Gesteinsfotos bekommen würden. Also lasst uns doch erst unser Sonnensystem gänzlich verstehen.

In diesem Sinne, wünsche ich Euch einen schönen Tag auf der Erde und bis zum nächsten Blog-Eintrag.

Das Nichts im Universum und schwarze Löcher

Wir wollen uns in dem Artikel damit befassen bzw. darüber philosophieren, was hinter schwarzen Löchern befindet und das „Nichts“ im Universum.

Über schwarze Löcher habt ihr bestimmt bereits massig gelesen. Deshalb befasse ich mich heute damit, was hinter einem schwarzem Loch sein könnte und stelle ggf. eine eigene Theorie auf (falls es sie nicht schon gibt). Dazu muss ich aber etwas ausholen.

Ein Universum aus Nichts. -Lawrence Krauss

Nach Lawrence Krauss, dem US-amerikanischen Physiker, entstand das Universum aus dem Nichts.

Das „Nichts“

Was bedeutet das genau? Er beschreibt, dass das Universum durch Quantenfluktuationen entstand. Das heißt, aus dem Nichts werden Teilchen erzeugt.

Das Nichts ist praktisch ein Vakuum. Ein leerer Raum. Alles was darin ist, ist nicht existent. Alles ist ordentlich, geordnet. Alles ist gleich. Gleich, aber nicht existent.

Durch eine Fluktuation (=Schwankung) entsteht eine Unordnung. Ein Teilchen entsteht.

Ich versuche es mit meinen eigenen Worten einfach zu erklären: Aus dem Nichts bzw. Vakuum, entsteht eine Art Fehler – ein Teilchen wird plötzlich „existent“!

Wenn ihr euren Garten anschaut und Rasen mäht, dann sieht alles ordentlich aus. Der Rasen ist gleich gekürzt. Aber der Rasen wächst nach einiger Zeit wirr hin und her.

Oder wenn ihr eure Wohnung aufräumt, nach kurzer Zeit sieht es wieder unaufgeräumt aus.

So ähnlich verhält es sich mit dem Nichts nach der Quantenfeldtheorie. D. h. Das Nichts ist der aufgeräumte ordentliche Raum. Aber es gibt Schwankungen und ein Teilchen entsteht, plötzlich ist er nicht mehr aufgeräumt.

Das Nichts ist unendlich Groß. Weil es aber eigentlich Nichts ist, kann es weder endlich, noch unendlich sein.

Image Credit: NASA,ESA, M. Robberto (Space Telescope Science Institute/ESA) and the Hubble Space Telescope Orion Treasury Project Team

Ob es dann einen Urknall gab, ist eine andere Geschichte – aber nach der Theorie entstand Materie aus dem Nichts.

Naturgesetze sind wirkungslos

Das Nichts ist nichts und die Naturgesetze kann man darauf nicht anwenden. Muss man auch nicht, denn es ist nichts. Es ist alles, aber auch nichts. Nicht existent. Nach der Quantenfeldtheorie, kann das „Nichts“ jedoch einen „existenziellen“ Zustand annehmen. Es kann zu „Materie“ werden – einem Teilchen. Dieses Teilchen zu einem Urknall und so weiter.

Auch interessant ist die Theorie, dass der luftleere Raum zwischen unseren Galaxien anscheinend auch „Nichts“ sein soll. Wir würden uns also durch „Nichts“ bewegen. Galaxien und Galaxienhaufen könnten also demnach nur Fluktuationen sein.

Der luftleere Raum zwischen Galaxien kann auch „Nichts“ sein.

Diese Theorie gefällt mir übrigens viel besser, als die Annahme „hinter dem Universum“ würde sich noch viel mehr verbergen, mehrere Universen bzw. Paralleluniversen. Das kann natürlich auch stimmen, keine Frage. Generell denke ich aber, dass es im Allgemeinen das „Nichts“ gibt. Das positive daran ist, dass das Universum so für immer existieren würde, immer neue Galaxien entstehen und Materie wieder irgendwann Nichts wird. Das undefinierbare Nichts, wo die Naturgesetze nicht mehr wirken. Solange, bis es sich wieder in Materie umwandelt.

Das Nichts könnte eine andere Dimension sein. Die „Nichts“ Dimension.

Es gibt auch die String-Theorie, die besagt dass es mehrere Dimensionen gibt. Bis zu 10 Dimensionen oder mehr. Vielleicht ist ja das Nichts einfach eine andere Dimension? Eine Dimension, in der Naturgesetze nicht wirken. In dem Nichts wirkt, da es ja nichts ist.

Das Nichts und das schwarze Loch

Was hat das nun mit dem 2. Teil des Blogeintrags zu tun, mit dem schwarzen Loch? Ganz einfach. Was hinter einem schwarzen Loch ist, weiß bis heute niemand. Das lässt sich auch schwer beweisen.

„Schwarzes Loch in Galaxie“ | Credits: NASA/CXC/Villanova University/J. Neilsen

Jeder weiß mittlerweile, dass nichts schneller ist als das Licht (bis auf Quantenobjekte) und das selbst schwarze Löcher alles einsaugen. Selbst das Licht. Alles wird komprimiert auf kleinstem Raum. Es gibt zwar eine Theorie, dass alle eingesaugte Materie auf einen einzigen Punkt konzentriert wird, aber das erscheint mir nicht ganz plausibel. Millionen Sonnenmassen auf einem Punkt? Bis jetzt hat man auch noch keine Explosion eines schwarzen Lochs gesehen, d.h. wo Materie wieder ausgespuckt wird. Warum wird es nicht herausgeschleudert? Wo geht die Materie hin?

Schaue auf meinen Kanal über das „Nichts“ vorbei.

Ich habe allerdings eine eigene Theorie und vielleicht gibt es die schon. Falls ja, einfach mir eine kurze Nachricht geben. Und zwar glaube ich viel mehr, könnte das schwarze Loch Materie wieder in „Ordnung“ umwandeln. Quasi in das „Nichts“. Sie würden also alles an Materie aufsaugen und wenn nichts mehr nachkommt, wird es in „Nichts“ umgewandelt. Vielleicht passiert das Parallel oder erst nach und nach. Da schwarze Löcher natürlich auch größer werden, könnte es wohl erst ab einem bestimmten Punkt zu geschehen.

Hinter dem schwarzen Loch, verbirgt sich… Nichts?

Da das Licht aufgesagt wird, scheinen die Naturgesetze nach und nach nicht mehr zu wirken. Und hinter dem schwarzen Loch ist wiederum das Vakuum. Der geschnitte Rasen im Garten oder die aufgeräumte Wohnung, um es mit anderen Worten zu sagen.

Was sagt uns das jetzt?

Zum einen wäre das natürlich eine Sensation. Zum anderen, würden schwarze Löcher eine erklärbare Existenz haben, das „Nichts“ zu beweisen dürfte aber wohl schier unmöglich sein. Was also ist die erklärbare Existenz nach dem Nichts-Modell? Nun, eine Galaxie lebt nicht ewig, irgendwann ist alles nur noch Tot bzw. Dunkel und abgekühlt. Alle Sterne sind erloschen. Das schwarze Loch bringt alles wieder in den „Urzustand“. In das Nichts.

Irgendwann gibt es aber wieder eine Fluktuation und ein neues Universum entsteht wieder von neuem. Da es die „Zeit“ nicht gibt, ist es vielleicht auch nicht wichtig zu fragen, wann eine Fluktuation auftaucht. Aber wenn man dies zur besseren Vorstellung in Zeit bemessen würde, dann könnte eine Fluktuation an einem Tag oder Billionen und aberbillionen von Jahren auftauchen. Billionen mal länger als das Universum alt ist. Nach der Nichts-Theorie würde, das Universum zwar irgendwann sterben ja… aber das würde es sowieso. Nachdem die „Nichts-Ordnung“ wieder hergestellt wird, wird es irgendwann wieder einen Fehler im System geben. Eine Unordnung im Nichts.

„Stern wird aufgesaugt“ | Credits: NASA/CXC/M.Weiss

Wenn es ein Ende gibt: Das „Nichts“ könnte die Antwort sein.

Jetzt sagt einer von euch vielleicht, aber wie kann das sein? Nach dem Energieerhaltungssatz, geht Energie nicht verloren und im „Nichts“ müsste es deshalb unborstellbare Energiemengen geben. Die Amtwort ist: Nein. Denn wie vorhin schon beschrieben, wirken im Nichts keine Naturgesetze. Demnach auch nicht der Energieerhaltungssatz. Denn es ist ja Nichts. Eine ganz andere Dimension.

Viele sagen, aber es muss mehr „dahinter“ geben, hinter dem Universum. Es muss mehr Dimensionen geben, und und und. Ich muss euch ehrlich sagen: „Wo soll das ganze denn aufhören?“

Mit der Theorie, dass aus dem Nichts das Universum bzw. Materie entstand, kann ich viel besser leben bzw. kann es besser nachvollziehen – ihr vielleicht auch? Mit dem Nichts gibt es kein Ende und Anfang, denn es ist ja: Nichts! Aber aus dem Nichts kann wieder „Etwas“ entstehen und vergehen. Sogar mehrere Universen. Übrigens für euch mal zum selber Nachdenken: Welche Rolle könnte Zeit dabei spielen?

Bis dahin… bis zum nächsten Mal.

Zusatz-Analogie aus der IT. Das „Nichts“ könnte auch folgendermaßen beschrieben werden: Das Nichts ist wie auf der Fesplatte eine gelöschte Partition bzw. ein nicht zugeordnetes Dateisystem. Auf der Festplatte können keine Daten geschrieben werden. Erst wenn ein Dateisystem z. B. NTFS zugeordnet wird, können Informationen bzw. Daten (z. B. Bilder) auf die Festplatte geschrieben werden. Dieser Prozess ist in jeder Richtung umkehrbar. Vorher war Nichts und jetzt sind Bilder darauf gespeichert. Die Festplatte dient nur als Beispiel und das „außen rum“ wird auch als Nichts angenommen.

Und dann lasse ich euch noch mit einer weiteren Frage stehen: Wenn etwas „Nichts“ ist, also nicht existent, durchsichtig, wie auch immer das genannt wird – wie kann es dann Fluktuationen geben, wie kann aus Nichts etwas entstehen?

Sind wir allein im Universum? | UFOs

UFOs, „Unbekannte Flugobjekte“ oder in Englisch „Unknown Flight Objects“. Es ist mal wieder in aller Munde: Aliens. Sind wir allein? Es war schon vor Jahren in aller Munde und wird es auch in Zukunft sein. Aktuell wird das Thema wieder gehypt. Aktuell entsteht überall mittlerweile ein Hype. Sei es der Bitcoin Hype, ein Videospiel Hype oder der besagte Alien Hype.

Hypes gibt es ständig und aktuell ist es der Alien Hype.

Aber das soll eigentlich nicht das Thema sein. Dieser Artikel soll mal meine persönlichen Gedanken dazu beleuchten. Allerdings möchte ich einen interessante Aussage von Barack Obama (ehemaliger US-Präsident) aufgreifen.

UFOs sind Drohnen von Aliens

Ich denke, das ist wirklich sehr wahrscheinlich. Denn die Entfernungen im Universum sind unvorstellbar. Dazu habe ich auch ein Video auf Youtube hochgeladen („Was ist ein Lichtjahr?“). Es gibt viele Gründe warum uns Außerirdische beobachten oder besuchen könnten:

  • Neue Technologien entdecken
  • Intelligente Spezien beobachten
  • Eroberung von Planeten
  • Wir sind Kinder der Außerirdischen

Oder warum sie es nicht zu uns schaffen:

  • Erde ist zu abgelegen
  • Zu hohe Entfernung
  • Uninteressant
  • Physikalische Grenzen
  • Unzureichende Technologien
Credits: ESA/NASA/L.Parmitano

Aber zurück zum eigentlichen Punkt. Durch die große Emtfernung, sind Außerirdische nur in der Lage schnelle Drohnen zu senden. Denn selbst wenn Aliens von Alpha Centauri kämen, wären sie vermutlich jahrezehntelang unterwegs und könnten nie wieder zurück nach Hause.

Warum sollten Aliens persönlich erscheinen? Selbst Menschen schreiben manchmal lieber über Whatsapp, als sich persönlich zu treffen.

Man stelle sich vor, die Erde ist wie eine Cloud an Videomaterial von Netflix, welche nach Alpha Centauri übertragen wird. Die Alpha Centaurianer sitzen vor der Couch und kucken mal wieder die „Erde“. Warum sollten sie also persönlich erscheinen? Das würde die Menschen nur verwirren und würde den ganzen Spaß „versauen“.

Okay sie könnten den Planeten erobern. Aber wozu? Im Universum ist Platz genug und Planeten gibt es auch Abermilliarden. Und sie wissen, im Notfall könnten sogar die Menschen alles mit Atombomben in die Luft jagen. Wir könnten zwar nicht die Aliens besiegen, aber den Planeten können Menschen allemal zerstören (leider!). Also warum das riskieren?

Was ist, wenn es einen außerirdischen Edward Snowden gibt? Der alles an die Menschen verrät?

Nun wie gesagt, persönlich zu erscheinen ist wohl physikalisch schwierig – also ist es bis jetzt noch keinem gelungen.

Das Universum ist einfach zu groß…

Ameisen wissen auch nicht, dass es ein Universum gibt.

Was wissen wir Menschen nicht? Was ist „hinter“ dem Urknall? Ein Multiversum? Sind wir Teil eines großen Ganzen… ja was denn genau?

Was juckt es eine Ameise, ob es ein Universum gibt. Sie macht einfach ihr „Ding“.

Ja und was machen wir Menschen?

Wir erforschen und entwickeln uns weiter! Was wäre, wenn wir alles wüssten? Das wäre doch stink langweilig oder? Was für Ziele gäbe es noch?

Image credit: ESA/Hubble, R. Sahai

Aber wir sind etwas vom Thema ab und die Fragen sind sehr philosophisch (was aber auch sehr interessant ist).

Es ist noch Zeit…

Wir sind auf jeden Fall nicht allein und die Menschen sind ja noch ein „junges Volk“. Die Erde ist 4,5 Milliarden Jahre alt. Was passiert in den nächsten 100 Millionen Jahren, was geschah in den letzten?

Vielleicht haben Aliens die Dinosaurier besucht und unseren Planeten als „nicht intelligent“ eingestuft. Vielleicht besuchen sie uns bald wieder. Zeit ist genug, deshalb bin ich mir sicher: Sie werden kommen!

Wenn du dich mehr über das Universum interessierst, besuche doch meinen kostenlosen Youtube Kanal, den Link findest du weiter unten.

Titan, der Eismond

Ja, richtig gelesen, Eismond. Ungefähr minus 180° herrschen auf der Oberfläche. Je nach Region mal mehr, mal weniger.

Auf den Bildern sehen wir aber nicht nur eine orangene Oberfläche, sondern auch eine blaue Farbe. Was ist das?

Flüssigkeiten auf dem Titan

Wir haben also nicht nur eiskalte Temperaturen, sondarn sogar flüssiges Methan auf der Oberfläche. Methan ist flüssig bei ca. -186°.

Das heißt also wirklich, das alles flüssig ist – wie Meerwasser! Die Wissenschaftler vermuten sogar Wellen auf dem Methanwasser.

Methan ist ab einer bestimmten Minustemperatur flüssig.

Übrigens, das blaue Methanwasser würden wir vom Raumschiff aus nicht sehen. Normalerweise hat der Mond eine dichte Atmosphäre.

Titan ist erdähnlich

Auch das ist nicht ganz verwunderlich, doch man muss hier differenzieren. Erdähnlich bedeutet nicht die Erde in ihrer heutigen Form, sondern die Erde von „damals“. Also als die Erde noch jung war.

Die Erde ist ca. 4,6 Milliarden Jahre alt.

Der Titan ist wie die Erde, wie etwa vor circa 3-4 Milliarden Jahren war.

Der Saturnmond Titan ist also die Vorstufe der Erde. Doch er wird wohl immer auf dieser Stufe bleiben, denn die Entfernung zur Sonne ist einfach zu groß.

Wir sind gespannt, sobald eine weitere moderne Sonde auf dem Saturnmond landet.

Mehr zum Thema bei Youtube.

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Dein FatCosmos

Der Lavaplanet

Ferne Planeten. Alienwelten. Damit beschäftige ich mich sehr oft. Auch auf meinem Youtube Channel, schau doch mal vorbei. Aber nun zurück zum Thema. Der Lavaplanet. Ein mehrere tausend Grad heißer Planet. Voller heißer Lava. Nichts als Gestein, fließender Lava, wie ein Fluss und meterhohe Lavafontänen.

Wie kann man sich einen solchen Planeten vorstellen?

Ja, es ist schwierig sich diesen vorzustellen. Es ist dort so heiß wie in einem Verbrennungsofen, heißer als im Benzinmotor. Gleichwohl wäre die Landschaft spektakulär. Denn es ist das Gegenteil von einem Wasserplaneten. Anstatt Flüsse voll Wasser, gibt es hier Flüsse voll heißer Flüssigkeit.

Lava besteht aus Silizium, Aluminium, Kalium und vieles mehr. Vereinfacht gesagt: Aus flüssigem Gestein!

Wenn du draußen Steine siehst, dann sind sie extrem hart. Diese Steine können schmelzen und nennen sich dann Lava.

Diese harten Dinger können schmelzen, unglaublich. Der ganze Planet ist voll davon. Abgekühlt wäre es ein trostloser krustiger Gesteinsplanet mit ein bischen Wasserstoff, wenn es nicht durch die fehlende Atmosphäre schon verschwunden ist.

Die Hitze einer Sonne (Stern), trägt zur Hitze eines Planeten bei.

Aber zurück zu unserer heißen Kugel.

Die Erde war früher auch ein Lavaplanet

Man mag es kaum glauben, aber die Erde war auch so heiß. So feindlich, ohne Leben. Flüsse voller flüssigen Gestein. Blubbernd, tosende Vulkane, verschwommene, schimmernde Luft.

In unserer Galaxie (Milchstrasse) gibt es bestimmt Millionen solcher Lavaplaneten.

Und doch ist jeder Planet einzigartig. Das ist das faszinierende. Jeder Planet ist anders – es gibt keine Kopie.

Trotzdem hat sich auf der Erde das Leben gebildet. D.h. ein Lavaplanet, muss nicht dauerhaft feindlich sein. Wer weiss, vielleicht gab es sogar schon Bakterien (Einzeller = Vorstufe von Leben), die der Hitze trotzen konnten.

Es könnte auf der Feuererde damals, schon Bakterien gegeben haben.

Tosendes Feuer.

Wissenschaftler glauben allerdings, das Eis-Asteroiden Wasser und somit Leben auf die Erde gebracht haben. Natürlich, nachdem sich die Erde nach und nach abgekühlt hatte.

Was ist nun so besonders an einem feurigen Planeten?

Es zeigt, dass Planeten viele Stadien haben. Genauso wie Sterne. Sie leben millionen oder milliarden von Jahren und entwickeln bzw. verändern sich. Ein Lavaplanet kann wie alle Planeten auf seine Art schön sein. Die Felsstrukturen, die verschieden Farben und die einzigartigen Geräusche. Manche werden irgendwann Leben gebären und manch andere, immer dazu verdammt sein heiß zu sein.

Merkur ist der heißeste Planet in unserem Sonnensystem.

Wobei der Merkur gar nicht mal so heiß ist. Gerade mal maximal 430°+ sollen es auf der Oberfläche sein und Lava gibt es anscheinend auch nicht. Doch wer weiß, vielleicht schafft es doch eines Tages eine Sonde zu diesem kleinen Planeten. Auf Grund der Nähe zur Sonne bzw. der ungünstigen Lage wird dies wohl noch sehr lange dauern.

Wenn du mehr über fremde Planeten bzw. Alienplaneten wissen willst, besuche meinen Youtube Channel. Hier möchte ich euch zeigen, wie diese Welten aussehen könnten.

Ein schwarzes Loch in unserem Sonnensystem?

Wie bitte? Du meintest wohl ein schwarzes Loch in der Milchstrasse. Du hast dich wohl verschrieben?

Äh, nein.

Das in der Milchstrasse ein schwarzes Loch vermutet wird, weiß wohl mittlerweile jeder. Aber in unserem Sonnensystem? Ein System mit 8 Planeten. Das wäre uns doch längst aufgefallen? Ich weiß doch auch, dass in einem Schuhkarton zwei paar Schuhe sind.

Das Problem ist, der Schuhkarton ist weitaus größer, als er zu sein scheint! Sprich: Unser Sonnensystem mit unserer niedlichen Erde ist weitaus größer. Die Grenze ist nicht der 8. Planet bzw. Zwergplanet Pluto.

Unsere Sonne zieht weit mehr Planeten, Monde und Gestein an, als es scheint.

Unsere Sonne hat eine so große Anziehungskraft, dass außerhalb Plutos noch viel mehr als nur 8 Planeten angezogen wird. Sie sind nur sehr sehr weit entfernt und viel kleinere Objekte.

Was hat das mit einem schwarzen Loch zu tun?

Nun, Wissenschaftler haben bemerkt, dass sich die Objekte von unsere Sonne ein ganz klein wenig wegbewegen. Es wird vermutet, dass es sich dabei um ein „Mini-Loch“ handelt. Davon soll es mehrere in der Milchstrasse geben. Das nächstgelegene wurde 1200 Lichtjahre entdeckt. Eines dieser Löcher in unserer Milchstrassen-Galaxie, soll nun in unserem Sonnensystem liegen!

Ein Wissenschaftler der Harvard Universität, soll dies mit einem neu gebauten Teleskop beweisen.

Wenn es sich als richtig herausstellt, wäre das eine Sensation. Ein schwarzes Loch, wäre das nicht gefährlich? Nun, dazu müsste man wissen, wo im Sonnensystem es genau liegt. Es bleibt also spannend!

Schwarzes Loch • Credits: NASA’s Goddard Space Flight Center/Jeremy Schnittman

Allein die Vorstellung allerdings ist unglaublich. Etwas, dass alles bedingungslos vertilgt. Etwas, monströs wirkt. Etwas, das keine Gnade kennt. Aber wer weiß, vielleicht wird sich bald herausstellen, dass sie auch teil des Lebens sein können.

Aber keine Angst, das Mini-Loch soll sehr klein sein. Sprich sogar weniger Masse als die Sonne haben. Also kein monströses Loch wie in der Mitte unserer Galaxie. Für uns sollte deshalb also keine Gefahr bestehen.

Hast du auch interesse an Universum-Astronomie Videos? Dann schau doch auf meinem Youtube Kanal vorbei: FatCosmos SpaceTalk Kanal

Werden wir jemals ferne Planeten besuchen können?

Dies ist eine Frage, welche extrem spekulative Antworten zu erwarten hat. In unserem Sonmensystem können wir diese Frage mit Sicherheit mit „Ja“ beantworten. SpaceX mit Elon Musk, nimmt hier einiges auf sich, um etwa den Mars in ferner Zukunft zu kolonialisieren. Die Prognose ist gut das wir das auch bald, in einigen Jahren bereits schaffen könnten.

Flug zum Mars mit einem modernen Raumschiff (fiktiv)

Aber was ist mit Planeten, welche weit außerhalb unseres bekannten Sonnensystems liegen? Ist es denn überhaupt wichtig? Sollten wir uns nicht lieber um unsere geliebte Erde kümmern?

Alien Signale von Alpha Centauri? (Video)

Natürlich ist es erst mal wichtiger, dass wir uns um das Hier und Jetzt kümmern. Viele denken sich auch „Was interessiert mich das? Ich werde nie auf andere Planeten reisen wollen/können.“ Das ist natürlich völlig nachvollziehbar.

Es befriedigt schon, Dinge einfach zu sehen, als physikalisch vor Ort zu sein!

Erstmal denke ich, ist nicht unbedingt notwendig auf andere Planeten zu reisen. Zumindestens solange es nicht zwingend durch äußere Einflüsse notwendig ist. Es reicht schon Bilder und Informationen von anderen Planeten zu sehen, Neugier steckt auch in der Natur des Menschen. Zu sehen, was es sonst noch so gibt. Es ist wie bei einer Tierdoku, wir schauen uns seltene Tiere von der Erde an, weil es uns interessiert. Jedoch nur einen Bruchteil kriegen wir vor unser Gesicht.

Das James Webb Teleskop wird uns dabei helfen

Die ganzen Sonden und Rover von fernen Planeten sind deshalb für die meißten unglaublich interessant. Bilder vom Mars, Jupiter, Saturn, Pluto und so weiter. Es reicht schon „Objekte“ zu sehen.

Das James Webb Teleskop, Nachfolger von Hubble, wird einschlagen wie eine Bombe.

Mit dem Teleskop James Webb, dass 2021 starten soll, werden wir noch viel mehr sehen können. Planeten die weit ausserhalb unseres Sonnensystems liegen. Es wird wohl noch tausende Jahre dauern bis wir es schaffen, zum nächsten Sonnensystems zu gelangen wie etwa Alpha Centauri, aber das wäre auch gar nicht schlimm. Denn solange die Erde gesund ist und es neue Bilder von Teleskopen gibt, werden wir wie in einer Tierdoku, immer wieder etwas zu entdecken haben.

In meinem Youtube Channel besuche ich ferne Planeten, ob real oder fiktiv, gerne kannst du ihn besuchen. Planeten sind der Dreh- und Angelpunkt jeglichen lenens. Mit meinen Videos möchte ich euch eine kleine Vorstellung davon geben – auch wenn es nur einen Bruchteil von dem abbildet, was das Universum zu bieten hat.

Mehr auf Youtube.

Jupiters roter Fleck

Tja wer will es nicht wissen, was im roten Fleck vom Jupiter vor sich geht. Der Gasriese ist nicht nur der größte Planet in unserem Sonnensystem, er hat auch die schnellsten Windgeschwindigkeit. Offiziell sollen es circa 700 km/h sein.

Image credits: NASA/JPL-Caltech/SwRI/MSSS/ Gerald Eichstädt /Seán Doran © CC NC SA

Aber fern von den wissenschaftlichen Erklärungen, muss man sich das einfach mal vorstellen. Fast unsere ganze Erde passt hinein, zu 90%. So unvorstellbar Groß ist dieser Fleck. Mit dem Flugzeug müssten wir Tage fliegen, von einem Ende zum anderen. Alles wäre in Orangetönen und Häuser, Autos und mehr würden durch die Gegend fliegen.

Einzigartige Animation des Sturms…

Auch wenn es im Inneren extrem stürmt, so sieht die Oberfläche wunderschön aus.

Die Sonde „JUNO“ ist aktuell beim Jupiter und lieferte spektakuläre Bilder. Viele sind zwar etwas nachcoloriert worden, aber die Vielfalt an Stürmen ist sensationell. Doch viele Mysterien von Jupiter sind nach wie vor ungeklärt.

Ein Meilenstein wird sein, wenn die Sonde am Ende ihrer Lebenszeit ihn den Jupiter „rein“ fliegt.

Auf meinem Space Youtube Kanal Fatcosmos findest du spannende Videos zum Universum, auch zum rotem Fleck mit einer kreativen Simulation. Schaue doch einfach vorbei.